MultiJet-Druck (MJP)

MJP verwendet ein Acryl-Photopolymer, das eine sehr hohe Oberflächenqualität, Präzision und Detailgenauigkeit bietet. Das Material wird erhitzt und Schicht für Schicht auf die Bauplattform aufgetragen. Dort härtet es sofort aus und wird zusätzlich mit UV-Licht nachgehärtet. Die automatisch erzeugten Stützstrukturen bestehen aus einem Wachs-Material mit niedrigerem Schmelzpunkt als das Bauteilmaterial. Die Stützen können daher leicht entfernt werden. Die MJP-Technologie eignet sich für hochkomplexe und empfindliche Anwendungen.

Mit MJP hergestellte Bauteile können gefärbt und mechanisch nachbearbeitet werden. Spezielle Materialien ermöglichen die Herstellung von Originalmodellen für den Wachsausschmelzverfahren (Investment Casting).

Ein Vorteil der Stereolithografie besteht darin, dass funktionale Bauteile in relativ kurzer Zeit hergestellt werden können. Die benötigte Zeit hängt von Größe, Komplexität und Schichtdicke des Bauteils ab. Die Fertigungsdauer kann von wenigen Stunden bis zu einem Tag oder länger reichen. Mit einer SLA-Maschine hergestellte Teile können als Master-Modelle für RTV-Formen verwendet, fertiggestellt und lackiert oder leicht geschliffen werden, und eignen sich für Formstudien oder Präsentationsmodelle.

Diese Technologie wird zur Erstellung präziser Modelle verwendet. Gedruckte Elemente werden in hoher Qualität hergestellt, wobei die horizontale Schichtdicke 0,032 mm beträgt. Elemente werden auf professionellen Seriendruckern gefertigt. Objekte werden mit höchster Detailgenauigkeit (0,025–0,05 mm) gedruckt und besitzen durch die gleichzeitige Verwendung von zwei Materialien eine äußerst glatte Oberfläche – das Photopolymer als Baumaterial wird mittels UV-Licht ausgehärtet, das Wachs als Stützmateral verwendet. Auf Basis der mit MJP-Technologie erstellten Prototypen können Silikonformen oder Gussmodelle für die Serienproduktion, bewegliche Modelle (in einem Druckvorgang hergestellt) und funktionale Prototypen erstellt werden. Die Modelle sind langlebig und hitzebeständig bis ca. 80 °C und können weiterbearbeitet werden.

Anwendungsbereiche von MJP

Prototypen für Form-, Passform- und Funktionstests

SLA für Drucke mit hoher Detailgenauigkeit oder für transparente Objekte

Formen für Wachsausschmelzverfahren in der Schmuckherstellung

Master-Modelle für hochpräzise industrielle Gussteile

Herstellung finaler funktionaler Bauteile

Unterhaltung (Figuren und Charaktere werden in voller Farbe lebendig dargestellt)

3D-Keramikteile für medizinische und elektronische Anwendungen

Herstellung von Zahnmodellen und chirurgischen Schablonen

Druck von Spritzgussformen für Kleinserien oder Funktionstests

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